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„Finanzielle Grundausrüstung sinnvoll“
Junge Union begrüßt Entscheidung des Kreistags – Besuch am
Flugplatz Eggenfelden

Begrüßen, dass die Zuschüsse nicht ausgesetzt werden - von
links: Harald Eder, Franz Reiter, Geschäftsführer Helmut Franz Ellinger,
Stefan Jungbauer, JU-Kreisvorsitzender Kyrill Gabor, Christian Riedel,
Christian Steiger und Katharina Lang.
Eggenfelden. Die jüngsten Diskussionen im Kreistag nahm der
Kreisverband der Jungen Union zum Anlass, sich selbst ein Bild von der Lage
zu machen. Im Vorfeld der letzten Kreisausschusssitzung statteten Teile des
Vorstands der JU Rottal-Inn deshalb dem Flugplatz Eggenfelden einen Besuch
ab. Der Kreisvorsitzende Kyrill Gabor bat den Geschäftsführer der Flugplatz
GmbH Helmut Franz Ellinger die Führung zu übernehmen.
Grundsätzliche verstehe er es, wenn man dem Themenkomplex
Flughafen Eggenfelden skeptisch gegenüber stehe, erklärte Ellinger im Rahmen
einer Führung über das Gelände. Deshalb freue es ihn, wenn sich jemand
genauer informieren will. Viele interessante Informationen, die so in der
öffentlichen Diskussion oft untergehen, habe man erfahren, resümierten die
Teilnehmer der Führung. Eine vom Landkreis in Auftrag gegebene
Kundenbefragung hat ergeben, dass von knapp 14.000 angemeldeten Bewegungen
über 12.200 gewerblich einzustufen seien.
„Man muss sich darüber im Klaren sein, dass der Flugplatz für
den Landkreis eine defizitäre Angelegenheit ist“, so Gabor in einer
Pressemitteilung. Er und die JU begrüßen aber die jüngst getroffene
Entscheidung des Kreisausschusses Rottal-Inn, den Antrag der ÖDP, die
Zuschüsse für die Flugplatz GmbH im nächsten Jahr auszusetzen, abzulehnen.
„Wenn die Zuschüsse ausgesetzt werden würden, würde das Eigenkapital
ausgezerrt werden.“, so Gabor. Bereits 2011 befinde man sich dann wieder in
der Situation der Überschuldung. Ellinger erklärte dazu, dass die GmbH
finanzielle Sicherheit brauche, um auch in Zukunft „was machen zu können“.
Der Erhalt des Flugplatzes sei zwar eine freiwillige Leistung
des Landkreises, aber in diesem Fall als Gesellschafter die Gelder für seine
eigene GmbH zu streichen, wäre nicht sinnvoll, sind sich die
Landkreisspitzen der JU einig. Nicht zu unterschätzen sei er auch als
Standortfaktor für Firmen, die überlegen sich Landkreis niederzulassen.
Ebenfalls dürfe man nicht vergessen, dass direkt und indirekt am Flugplatz
an die 30 Arbeitsplätze hängen. |
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