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Pressebericht 23. Juli 2010

„Finanzielle Grundausrüstung sinnvoll“

 

Junge Union begrüßt Entscheidung des Kreistags – Besuch am Flugplatz Eggenfelden

 

 

Begrüßen, dass die Zuschüsse nicht ausgesetzt werden - von links: Harald Eder, Franz Reiter, Geschäftsführer Helmut Franz Ellinger, Stefan Jungbauer, JU-Kreisvorsitzender Kyrill Gabor, Christian Riedel, Christian Steiger und Katharina Lang.

 

Eggenfelden.  Die jüngsten Diskussionen im Kreistag nahm der Kreisverband der Jungen Union zum Anlass, sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. Im Vorfeld der letzten Kreisausschusssitzung statteten Teile des Vorstands der JU Rottal-Inn deshalb dem Flugplatz Eggenfelden einen Besuch ab. Der Kreisvorsitzende Kyrill Gabor bat den Geschäftsführer der Flugplatz GmbH Helmut Franz Ellinger die Führung zu übernehmen.

 

Grundsätzliche verstehe er es, wenn man dem Themenkomplex Flughafen Eggenfelden skeptisch gegenüber stehe, erklärte Ellinger im Rahmen einer Führung über das Gelände. Deshalb freue es ihn, wenn sich jemand genauer informieren will. Viele interessante Informationen, die so in der öffentlichen Diskussion oft untergehen, habe man erfahren, resümierten die Teilnehmer der Führung. Eine vom Landkreis in Auftrag gegebene Kundenbefragung hat ergeben, dass von knapp 14.000 angemeldeten Bewegungen über 12.200 gewerblich einzustufen seien.

 

„Man muss sich darüber im Klaren sein, dass der Flugplatz für den Landkreis eine defizitäre Angelegenheit ist“, so Gabor in einer Pressemitteilung. Er und die JU begrüßen aber die jüngst getroffene Entscheidung des Kreisausschusses Rottal-Inn, den Antrag der ÖDP, die Zuschüsse für die Flugplatz GmbH im nächsten Jahr auszusetzen, abzulehnen. „Wenn die Zuschüsse ausgesetzt werden würden, würde das Eigenkapital ausgezerrt werden.“, so Gabor. Bereits 2011 befinde man sich dann wieder in der Situation der Überschuldung.  Ellinger erklärte dazu, dass die GmbH finanzielle Sicherheit brauche, um auch in Zukunft „was machen zu können“.

 

Der Erhalt des Flugplatzes sei zwar eine freiwillige Leistung des Landkreises, aber in diesem Fall als Gesellschafter die Gelder für seine eigene GmbH zu streichen, wäre nicht sinnvoll, sind sich die Landkreisspitzen der JU einig. Nicht zu unterschätzen sei er auch als Standortfaktor für Firmen, die überlegen sich Landkreis niederzulassen. Ebenfalls dürfe man nicht vergessen, dass direkt und indirekt am Flugplatz an die 30 Arbeitsplätze hängen.

 
 

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Letzte Aktualisierung dieser Seite 23.01.2012